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fynf.at-News - News-Beitrag vom 10.03.2016, verfasst von FYNF.at

Kaum Zweckwidmungen bei Kirchenbeitrag

ine halbe Million Wienerinnen und Wiener bekommen derzeit Briefe von der Erzdiözese Wien mit der Aufforderung, den Kirchenbeitrag zu bezahlen. Doch kaum jemand davon beantragt eine Zweckwidmung. Wer Kirchenbeitrag einzahlt, kann die Hälfte davon zweckwidmen lassen. Entscheiden kann man etwa, ob das Geld lieber in sakrale Kunst und die Erhaltung der Kirchenräume oder in die Arbeit der Caritas investiert werden soll. Derzeit nutzt aber nur ein Prozent der Beitragszahler in Wien diese Möglichkeit.

Zweckwidmungen erhöhen Verwaltungsaufwand

Das ist durchaus auch im Sinne der Diözese, denn sie spart sich dadurch einen höheren Verwaltungsaufwand. Die Kirche informiert nur auf Anfrage über Möglichkeiten der Zweckwidmung. Dadurch soll auch verhindert werden, dass weniger bekannte Kirchenangebote finanziell vernachlässigt werden, heißt es.

Zweckwidmungen bedeuten außerdem eine schwierigere Budgetplanung. Rund 55 Millionen Euro nimmt die Diözese Wien jährlich mit den Kirchenbeiträgen ein. Die Beitragshöhe für den Einzelnen richtet sich nach dem Einkommen, für finanzielle Belastungen gibt es Ermäßigungen.

Kirchenbeitrag häufigster Austrittsgrund

Eine „leichte Zunahme“ der Zahl der Kirchenaustritte vermeldet die Erzdiözese Wien. Meist wird als Grund für den Austritt der Kirchenbeitrag genannt. Die Kirche betont, wer auf einmal weniger verdient oder gar arbeitslos wird, muss auch weniger bis keinen Beitrag mehr bezahlen - mehr dazu in Kirchenaustritte „leicht angestiegen“.

Link:

Kirchenbeitragsdienst Erzdiözese Wien
http://www.erzdioezese-wien.at/kirchenbeitrag

Formular;
https://elisabethkerschbaum.files.wordpress.com/2009/02/zweckwidmungsantrag-neu_endgultig.pdf