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Ben Hur

Titel Ben Hur
Originaltitel Ben Hur
Genre Abenteuer/Action
Land, Jahr USA, 2015
Länge 123 Minuten
Regie Timur Bekmambetov
Drehbuch John Ridley, Keith Clarke nach dem Roman Ben-Hur von Lewis Wallace
Kamera Oliver Wood
Schnitt Dody Dorn, Richard Francis-Bruce, Bob Murawski
Musik Marco Beltrami
Produktion Roma Downey , Sean Daniel, Mark Burnett
Darsteller Jack Huston, Toby Kebbell, Morgan Freeman, Nazanin Boniadi, Rodrigo Santoro, Pilou Asbæk
Verleih UPI

http://www.fynf.at/?d=f&i=2298&m=vGEWINNSPIEL

2x Leather Bookmark und 2x Candle

http://www.fynf.at/?d=f&i=2091&m=v

Kino Trailer :

Informationen zum Film
Adel schützt vor Unrecht nicht. Der wohlhabende Prinz Judah Ben-Hur (Jack Huston, Enkel der Hollywood-Legende John Huston, in den Fußstapfen von Charlton Heston) zieht sich den Hass seines eifersüchtigen Adoptivbruders Messala (Toby Kebbell, Warcraft) zu – und landet durch dessen Verrat in römischer Gefangenschaft, verurteilt zu einem Leben als Sklave. Nach fünf Jahren am Ruder im Bauch einer Galeere, in der sowohl Ben-Hurs Muskeln als auch sein unersättlicher Wunsch nach Rache immer größer werden, gelingt es ihm zu entkommen. Sheik Ilderim (Morgan Freeman) nimmt den jungen Mann unter seine Fittiche und erkennt bald dessen großes Talent für Wagenrennen – sowas wie die Formel 1 der Antike.

Das wirbelt Staub auf. Als sich tatsächlich die Gelegenheit bietet, dass Ben-Hur bei einem ganz großen Rennen im Kollosseum gegen Messala antreten kann, konkretisieren sich seine Rachepläne. Ben-Hur will sein Leben zurück, seinen Titel, seine Familie und seine Geliebte Esther (Nazanin Boniadi); auch die hatte ihm Messala nämlich einst genommen. Aber einige Begegnungen mit einem interessanten Wanderprediger namens Jesus (Rodrigo Santoro) lassen Ben-Hur an seinem Blutdurst zweifeln …

Legenden leben länger. William Wylers Monumental-Sandalenfilm Ben Hur mit Charlton Heston in der Hauptrolle war 1959 der teuerste bis dato gedrehte Kinofilm – und gilt bis heute als ganz großer Klassiker. Klar, dass die Idee eines Remakes zunächst Befremden auslöste: „Wylers Ben-Hur ist mehr als ein Film. Er ist ein Phänomen“, meint Regisseur Timur Bekmambetov. „Als man mir dieses Projekt anbot, dachte ich erst: ,Sicher nicht!‘ Aber zum Glück hat mich Produzent Sean Daniel überredet, das Drehbuch durchzulesen, und das hat mich dann doch überzeugt.“ Und so wurde Bekmambetovs „Reinkarnation“ eher eine inspirierte wie ambitionierte Neuinterpretation des Roman-Originals Ben-Hur (erschienen 1880) von Lewis Wallace denn eine reine Neuverfilmung – und wer den unkonventionellen russischen Filmemacher kennt, den überrascht es nicht, dass er mit ganz modernen Mitteln an die Sache heranging: Um Schiffskollisionen möglichst realistisch darzustellen, studierte Bekmambetov Youtube-Videos von echten Reisebus-Unfällen, und für die spektakulären Streitwagen-Szenen dienten moderne Nascar-Rennen als Vorbild.

Text:  Kurt Zechner