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Ausstellung | Das Rote Wien im Waschsalon Karl-Marx-Hof

Wiederholender Termin, aktuelle Instanz: Freitag, 8. Dezember 2017
Jeden Tag
Wiederholung beginnend mit 7. September 2017, bis 8. April 2018
Um 17:00

Kategorie: Kunst & Kultur

Ort: Karl-Marx-Hof Waschsalon Nr. 2 , Halteraugasse 7 A-1190 Wien

Kommentar
Eintritt:Erwachsene € 3,–
SeniorInnen sowie Gruppen ab zehn Personen € 2,–
Studierende bis 27 J., Präsenz- und Zivildiener, Lehrlinge € 1,–
7.9.2017 bis 8.4.2018: Zuzüglich Sonderausstellungszuschlag von € 2,–

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 19!
Führungen für Gruppen bis zu 20 Personen nach Vereinbarung.
Alle BesucherInnen erhalten eine eigens gestaltete Zeitung als Begleitpublikation gratis.

Kontakt
Tel.: 0664 88540888
info@dasrotewien-waschsalon.at
www.dasrotewien-waschsalon.at
Regie:
Es spielen:
GEWINNSPIELFynf.at Verlost 1 mal 2 Eintrittskarten für den 12.10 2017
TEILNAME ZUM GEWINNSPIEL
ÖBBOEBB Routenplaner
Eventbeschreibung
Für die junge Arbeiterbewegung ist die eigene Zeitung weit mehr als bloßes Informationsmedium, Propagandainstrument oder Werkzeug der Organisation. Die eigene Zeitung, sie ist eine scharfe Waffe und ein hohes Gut, ein Versprechen für die Zukunft und die Verheißung einer „besseren Welt“.

Nach Inkrafttreten des liberalen „Preßgesetzes“ 1848 entstehen in ganz Österreich innerhalb kürzester Zeit mehr als 300 periodische Druckwerke, darunter 86 Tageszeitungen. Die ersten Zeitungen, die sich mit Arbeiterfragen beschäftigen, tragen so klingende Namen wie Der Ohnehose, Der Proletarier oder Der Radikale. Doch erst Victor Adler gelingt es, mit der ab 1889 erscheinenden Arbeiter-Zeitung ein Blatt herauszugeben, das den Titel „Zentralorgan der österreichischen Sozialdemokratie“ auch verdient: „In jedem Lande ist die Leistung eines Arbeiterblattes unausgesetzter Kampf: Kampf gegen die Ausbeuterklasse und ihre Organe, Kampf gegen die Übergriffe einzelner Ausbeuter, Kampf gegen den Feind, den wir am tiefsten hassen, gegen den systematisch gezüchteten, mit allen gesetzlichen und ungesetzlichen Mitteln aufrechterhaltenen Unverstand der Massen“, so Victor Adler über die politische und erzieherische Aufgabe der Arbeiterpresse. In der Ersten Republik mausert sich die Arbeiter-Zeitung unter ihrem Chefredakteur Friedrich Austerlitz zum politisch führenden und auch international beachteten Blatt, zum „Herz, Hirn, Zentralnervensystem der gesamten Bewegung“, so der Autor Jacques Hannak.

Daneben entsteht im neuen Vorwärts-Verlag an der Rechten Wienzeile eine Reihe weiterer Publikationen: Für die weibliche Leserschaft gibt es die Arbeiterinnen-Zeitung, Die Frau und Die Unzufriedene mit ihrem Motto „In der Unzufriedenheit liegt der Fortschritt der Menschheit!“. Für den „kleinen Mann“ erscheint Das Kleine Blatt mit der Comicfigur Tobias Seicherl, dem Prototyp des rabiaten, antimarxistischen und zutiefst opportunistischen Kleinbürgers, für Kinder gibt es das Kinderland. Die „Bilderzeitung“ Der Kuckuck avanciert bald zur mit Abstand modernsten Illustrierten des Landes, theoretische Aufsätze finden sich in der Monatsschrift Der Kampf. Victor Adler definiert im ersten Heft die Ziele: „Wir haben kein Bedürfnis, eine Arena für theoretische Turniere zu eröffnen, aber wir brauchen dringend ein Organ der Selbstverständigung, einen Boden für unbefangene und nicht verpflichtende Meinungsäusserung, für den Austausch von Gedanken, die noch lange nicht bindende Parolen sind, eine Werkstatt für die innere Arbeit der Partei an sich selbst.“

Darüber hinaus verfügen auch die einzelnen Gewerkschaften sowie die zahlreichen der Sozialdemokratie nahestehende Vorfeld- und Unterorganisationen – wie die Naturfreunde, die Arbeiter-Esperantisten oder die Arbeiter-Radfahrer – über eigene Publikationen.

1930 erscheint im Kampf eine Übersicht über die Parteipresse: „Die Zusammenfassung zeigt, daß wir 127 Blätter mit insgesamt sechstausend Millionen oder sechs Milliarden Oktavseiten in einem Jahre bedrucken, das sind etwa 620 Eisenbahnwaggons oder 12 Züge mit Papier gefüllt. […] Wenn wir also ein Buch mit durchschnittlich 250 Seiten annehmen, drucken wir also für jeden österreichisch klassenbewußten Arbeiter als Parteipresse 40 stattliche Bücher.“

• SOMMERFÜHRUNGEN durch den Karl-Marx-Hof
Jeden Sonntag führt das Waschsalon-Team durch den Karl-Marx-Hof und die Dauerausstellung zur Geschichte des Roten Wien. Der Rundgang beginnt am Ehrenhof, dem „12.-Februar-Platz“ und endet im Waschsalon Nr. 2, wo sich die Ausstellung befindet.

Die nächsten Termine:
6., 13., 20. und 27.8.2017
3., 10., und 17.9.2017 (24.9.: Tag des Denkmals)
1., 8., 15., 22. und 29.10.2017

Treffpunkt im Sommer / Herbst immer Outdoor:
Jeweils um 13 Uhr vor dem Bahnhof Heiligenstadt, Endstelle U4
Anmeldung nicht erforderlich.
Eintritt & Führung: € 5,-- / Person (ab 14.9. Sonderausstellungszuschlag von € 2,--)

•TAG DES DENKMALS
„Heimat großer Töchter“ lautet das heurige Motto des „Tages des Denkmals“. Der Waschsalon widmet sich darum den Frauen im Roten Wien. Nach einem kleinen Rundgang durch den Karl-Marx-Hof legen wir im Rahmen der Führungen durch die Dauerausstellung und die aktuelle Sonderausstellung „Presse und Proletariat“ den Schwerpunkt auf die Frauen, die es auch im Roten Wien nicht immer leicht hatten.

Termin: 24.9.2017, 10 bis 17 Uhr
Stündliche Führungen um 10, 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr
Eintritt und Führungen frei!
Treffpunkt: Jeweils zur vollen Stunde vor dem Bahnhof Heiligenstadt, Endstelle U4
www.tagdesdenkmals.at

• ORF LANGE NACHT DER MUSEEN
Von 18 bis 24 Uhr werden – jeweils zur vollen Stunde – Gruppen von maximal 25 Personen durch die Sonderausstellung „Presse und Proletariat“ geführt.

Termin: 7.10.2017 (18.00 – 1.00 Uhr)
www.langenacht.orf.at


• TAG DER OFFENEN TÜR AM NATIONALFEIERTAG
Erstmals öffnet auch der Waschsalon seine Türen am Nationalfeiertag und bietet Führungen durch den Karl-Marx-Hof und die Dauerausstellung zum Roten Wien bei freiem Eintritt.

Donnerstag, 26.10.2017
10 bis 17 Uhr
Führungen um 10, 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr
Treffpunkt: Jeweils zur vollen Stunde vor dem Bahnhof Heiligenstadt, Endstelle U4
Anmeldung nicht erforderlich.
Der Eintritt ist frei!

• OFFENE FÜHRUNGEN durch die Dauerausstellung
In der kühleren Jahreszeit finden die Führungen nur "indoor" statt: Jeden Sonntag führt das Waschsalon-Team durch die Dauerausstellung zur Geschichte des Roten Wien und gibt einen Überblick über die aktuelle Sonderausstellung.

Termine:
5., 12., 19. und 26.11.2017
3., 10. und 17.12.2017
7., 14., 21. und 28.1.2018
4., 11., 18 und 25.2.2018
4., 11., 18. und 25.3.2018
1., 8., 15., 22. und 29.4.2018
Jeweils um 13 Uhr im Waschsalon Nr.2.
Anmeldung nicht erforderlich.
Eintritt & Führung: € 5,–/Person (bis 8.4.: Sonderausstellungszuschlag von € 2,--)


Von 22.12. bis inkl. 31.12.2017 bleibt der Waschsalon geschlossen.

DER AUSSTELLUNGSORT
Waschsalon Nr. 2, Karl-Marx-Hof, Halteraugasse 7, 1190 Wien
Öffnungszeiten: Donnerstag 13–18 Uhr, Sonntag 12–16 Uhr

DIE DAUERAUSSTELLUNG umfasst vier große Bereiche:
•Die Geschichte des Roten Wien (1919-1934/45)
•Bautätigkeit im Roten Wien
•Bildungs- und Kulturarbeit
•Fest- und Feierkultur


Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
U4, Station Heiligenstadt, drei Minuten Gehweg
Straßenbahn, Linie D, Station Halteraugasse


Eintritt
Erwachsene € 3,–
SeniorInnen sowie Gruppen ab zehn Personen € 2,–
Studierende bis 27 J., Präsenz- und Zivildiener, Lehrlinge € 1,–
7.9.2017 bis 8.4.2018: Zuzüglich Sonderausstellungszuschlag von € 2,–

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 19!
Führungen für Gruppen bis zu 20 Personen nach Vereinbarung.
Alle BesucherInnen erhalten eine eigens gestaltete Zeitung als Begleitpublikation gratis.

Kontakt
Tel.: 0664 88540888
info@dasrotewien-waschsalon.at
www.dasrotewien-waschsalon.at

Service für fremdsprachige BesucherInnen:
Ein Booklet in englischer Sprache ist erhältlich.

Konzept und KuratorInnen: Lilli Bauer und Werner T. Bauer
Wissenschaftliche Beratung: Wolfgang Maderthaner
Architektur: Peter Achhorner und t-hoch-n Ziviltechniker GmbH
Ausstellungsgrafik: Karin Pesau-Engelhart und Klaus Mitter
Lektorat und Übersetzung: scriptophil. die textagentur
Vitrinengestaltung: Werner Stolz und Ernst Wolzenburg
Filmschnitt: Hermann Lewetz
Technische Ausstattung: Ton+Bild Medientechnik GmbH
Restaurierung | Metallarbeiten: Elisabeth Krebs
Restaurierung | Textil: Roswitha Zobl
Restaurierung | Büsten: Johann Rindler und Brigitte Rindler-Trieb
Die Leihgaben des WienMuseums wurden von Violetta Miller restauriert


Mit Unterstützung von: Wiener Städtische Versicherung
Sponsoren der Dauerausstellung: MA 7 – Wien Kultur, Österreichische Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung – ÖGPP


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Dezember 2017 || Woche 49/2017 || 8. Dezember 2017