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Forum: Beruf & Bildung

Anstieg_Arbeitslosigkeit

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Naddy

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Wiener Mitglied

OAnstieg_Arbeitslosigkeit
Die Arbeitslosigkeit ist im Jänner deutlich gestiegen: 301.529 Personen waren arbeitslos gemeldet, um 32.777 Personen bzw. 12,2 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Besonders Jugendliche waren mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit um 22,9 Prozent stark betroffen.

Stark stieg die Arbeitslosigkeit auch bei den Männern um 15,6 Prozent, bei den Frauen machte der Zuwachs 6,2 Prozent aus. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen sank um 21,2 Prozent auf 26.811.

Zuwachs in allen Bundesländern
In allen Bundesländern stieg die Arbeitslosigkeit: Am stärksten betroffen war Salzburg mit einem Plus von 26,6 Prozent, am schwächsten Wien mit 1,9 Prozent mehr Arbeitslosen.

Die bundesweite Arbeitslosenquote (nationale Berechnung) lag im Jänner bei 8,3 Prozent, teilte das Arbeits- und Sozialministerium am Montag mit. Die Zahl der Schulungsteilnahmen stieg um 2,2 Prozent auf 53.517. Schulungsteilnehmer gelten nicht als arbeitslos.

Bei den Leiharbeitern gab es österreichweit um 32 Prozent mehr Arbeitslose (7.399).

Neben Salzburg wurden auch in Oberösterreich und Kärnten Zuwächse jenseits der 20-Prozent-Marke verzeichnet. In Oberösterreich stieg die Zahl der Arbeitslosen um 21,7 Prozent (6.430), in Kärnten um 21,1 Prozent (4.723). In Vorarlberg lag das Plus bei 19,2 Prozent (1.674), in der Steiermark bei 17,9 Prozent (7.491). In Tirol stieg die Zahl der Arbeitslosen um 17,5 Prozent (2.964). Das Burgenland verzeichnete nach Wien mit 7,8 Prozent (870 Personen) den geringsten Zuwachs.

Industrie stark betroffen
Im Branchenvergleich war neben der Zeitarbeit auch die Industrie stark betroffen. Hier machte das Plus 28,8 Prozent (7.841) aus. In der Baubranche lag der Zuwachs bei 10,7 Prozent (6.301). Der Handel verzeichnete ein Plus von 8,3 Prozent (3.132) und lag damit hinter dem Tourismus (6,6 Prozent, 1.623). Den geringsten Anstieg gab es im Gesundheits- und Sozialwesen mit 0,8 Prozent (96).

Über 20.000 in Kurzarbeit
Mit Kurzarbeit sind derzeit 22.411 Personen in 113 Betrieben konfrontiert. Im Februar kommen weitere 1.604 Arbeitnehmer in elf Betrieben sicher dazu, nochmals 5.872 Menschen in 22 Betrieben werden "voraussichtlich" dazukommen, so die Daten des Arbeitsministeriums. Bisher seien dafür Kosten von 54,91 Mio. Euro angelaufen.

Quelle: http://www.orf.at/090202-34554/index.html
 
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(c) Silbermond

02.02.2009 13:30

Naddy

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Wiener Mitglied

OArbeitslose: Wien als große Ausnahme
Die Arbeitslosigkeit ist in Österreich im Jänner rasant gestiegen. Im Durchschnitt gibt es um zwölf Prozent mehr Arbeitslose. Wien ist mit einem Anstieg von rund 1,9 Prozent allerdings noch am Wenigsten betroffen.

Jugendliche als Leidträger
Wien ist dem AMS zufolge nach wie vor noch eine "Insel der Arbeitsmarktseeligen".Wien hält sich im Bundesländervergleich mit einem Minus von 1,9 Prozent noch ziemlich stabil. Allerdings gibt es auch in Wien bereits eine Gruppe, die unter der Wirtschaftskrise besonders zu leiden hat: die Jugendlichen.

"Für sie wirkt sich die generelle wirtschaftliche Lage insofern aus, als zum Beispiel die Betriebe weniger Lehrstellen anbieten", erläutert Hans-Paul Nosko vom AMS Wien.

Das AMS will hier gegensteuern - deshalb nimmt das Arbeitsmarktservice heuer selbst zusätzliche 250 Lehrlinge auf.


Weniger weibliche Arbeitslose
Generell sank die Arbeitslosigkeit bei älteren Generationen und auch bei Frauen sogar noch einmal leicht. Zusätzlich zu den knapp über 79.000 offiziellen Arbeitslosen kommen noch jene, die keinen Job haben, aber in Schulungen untergebracht sind. Das sind noch einmal mehr als 19.000 Wiener - um 3,5 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Quelle: http://wien.orf.at/stories/339465/
 
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02.02.2009 13:43